Che Lagarto
3 02 2012Die Hostelkette Che Lagarto erstreckt sich über fast ganz Südamerika! Sie ist keineswegs so zahlreich wie Hi-hostels, aber sehr sympathisch! Gegen das, was ich von den Argentiniern vernommen habe, war es doch relativ teuer im Vergleich zu den Hi-hostels: ca.25 CHF. Ich machte dort viele Bekanntschaften: 2 Chilenerinnen (die eine davon war das grösste Tussi, das ich in meinem ganzen Leben gesehen hatte, und doch freundlich), 4 Brasilianer (mit denen bin ich auch ausgegangen und zwar in ein mexikanisches Restaurant-Bar), einen Norweger (er war der jüngste reisende Mensch, den ich bisher angetroffen hatte: 20 Jahre alt) und schliesslich noch einen aus der Türkei, dessen Englisch so schrecklich war, dass er JEDEN EINZELNEN Satz von allen missverstand…
Der eine Receptionist war auch sehr sympathisch, er sprach perfekt Englisch (was ich noch bei keinem anderen Brasilianer erlebt hatte).
Im Ausgang sprach ich die gesamte Zeit mit dem einen Brasilianer, er war unglaublich lustig, und wir gingen in der darauffolgenden Nacht nochmals zu dritt in dieses Mexikanische Restaurant. Dort sorgte ein Brasilianer mit authentischem spanischen Geschrei und alkoholischen Tequila-Bräuchen für eine ausgelassene und fiesta-mässige Stimmung 🙂
Ansonsten möchte ich nicht mehr zu viel zu dieser Insel sagen, da ich weder ein besonders grosses Interesse an ihr hatte (da äusserst touristisch!), und da ich dort ununterbrochen vom Pech oder fast-Pech verfolgt wurde! Zum Beispiel fiel der Lustige fast ins Wasser, als ich eine Geste machte, ein riesiger, schwerer Palmast krachte 5 cm vor mir auf den Gehsteig, ich verpasste jeden Bus oder unterlag Fehlinformationen, ich bezahlte 2 Mal den Eintritt für laut gerühmte Festivals, die ich dann aber so schlecht fand, dass ich mich gleich wieder daraus flüchtete, ich schnitt mir die Hände and Steinen auf, die ich kletternd erklomm, etc. Es passierte noch sehr vieles mehr, was mich entnervte…
Also reiste ich weiter nach Iguaçu – und da muss ich anfügen: Gott sei dank, habe ich so viel Reiseerfahrung, ich wäre in diesem Bus ohne Witz erfrohren! Übrigens hatte ich zur Krönung meines Unglücks einen Bus erwischt, welcher in jedem Kaff Leute ein oder ablud, somit war einem das Schlafen praktisch unmöglich… UND vor der Abfahrt hatte ich mir noch Popcorn für die Reise gekauft, die dann aber SO DERMASSEN übersalzen waren, dass nicht einmal ICH (die Salzkönigin – für die, dies nicht wissen) sie essen konnte…
Fazit: Das Wenige an dem ich mich an Stränden und typischen Touristenorten erfreuen kann ist: Tiere, die Augenweide namens Männer, weisse halb-menschenleere Sandstrände, Grün auf allen Seiten und ein mexikanisches Restaurant mit einem superatraktiven Entertainer samt Sombrero 😉 Ich glaube ich finde mein Glück nicht in Florianópolis… 🙂
Kategorien : Florianópolis
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